Waren (Müritz) ist ein staatlich anerkannter Luftkurort.

Das Heilbad Waren (Müritz) ist ein Mittelzentrum im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland) und Sitz des Amtes Seenlandschaft Waren, dem 19 Gemeinden angehören.
Bis zur Kreisgebietsreform 2011 war sie die Kreisstadt des Landkreises Müritz.

Seit 1999 ist Waren (Müritz) staatlich anerkannter Luftkurort. Dieses Prädikat wird nur an Ortschaften vergeben, deren Klima und Luft für die Erholung und Gesundheit förderlich sind.

Mit der Eröffnung des Gesundheitshotels „Kurzentrum Waren (Müritz)“ im Juni 2012 erfüllt Waren (Müritz) alle Anforderungen zur Anerkennung des Kurortprädikates „staatlich anerkanntes Heilbad“.

Die schöne Lage inmitten herrlicher Natur genießen jedes Jahr viele Urlauber und verbringen ihre schönsten Wochen in Waren (Müritz).

Zahlreiche Freizeitmöglichkeiten, Wald zum Wandern und Natur erleben und große Seen zum Baden, Angeln und Bootfahren sind ideal für den Familienurlaub.

Waren liegt an der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands.
Weiterhin grenzt Waren an folgende Seen: Kölpinsee, Tiefwarensee, Feisneck, Melzer See, Waupacksee und Herrensee. Für ausreichende Bademöglichkeiten ist also gesorgt!

Waren (Müritz) ist über die Bundesstraßen B 108 und B 192 an die Autobahn A 19 angebunden. Von der A 19 sind es nur 27km bis in die Stadt.
Sie können Waren (Müritz) auch über die Eisenbahnstrecke Berlin-Rostock, sowie über die Nebenbahnstrecke Parchim und Ludwigslust nach Hagenow mit Anschlussmöglichkeiten nach Schwerin und Hamburg erreichen.

In der Stadt können Sie 5 Stadtbuslinien nutzen.

Zu Waren (Müritz) gehören die Ortsteile: Alt Falkenhagen, Jägerhof, Neu Falkenhagen, Rügeband, Schwenzin, Warenshof, Eldenholz und Eldenburg-Nord.

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Waren (Müritz) – ein paar Kennzahlen

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Geografische Lage:
Koordinaten: 53° 31′ N, 12° 41′ O53° 31′ N, 12° 41′ O
Höhe: 64 m ü. NN Fläche: 158,39 km²
Einwohner: 21.245 (August 2014)
Bevölkerungsdichte: 136 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17192
Vorwahl: 03991
Kfz-Kennzeichen: MÜR, WRN,MSE

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Waren (Müritz) hat den Müritz-Nationalpark, Naturparks, Museen und schöne Bauwerke

In der Umgebung von Waren (Müritz) finden Sie den Müritz-Nationalpark, den Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide und den Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See.

Radwanderer finden viele Radwanderwege und Badefreunde werden 4 Strandbäder und unzählige versteckte Buchten für sich entdecken.

Im Stadtkern und am Hafen von Waren (Müritz) befinden sich viele Bars, Cafes und Restaurants, sowie einige Einkaufsstraßen und ein großer Marktplatz. Weiterhin gibt es das naturhistorische Müritzeum mit einem der größten Süßwasseraquarien Deutschlands und einen wundervollen Museumsgarten rund um den Herrensee.

Interessante Bauwerke sind die Kirchen St. Georgen (Dreischiffige Basilika mit Kreuzrippengewölbe) & St. Marien (Rechteckiger Feldsteinchor Ende 13. Jahrhundert), das alte Rathaus (Zweigeschossiger Backsteinbau mit Arkaden – 15. Jahrhundert), das neue Rathaus (mit Einschussloch vom Kapp-Putsch 1920), der Hafen mit dem historischen Hafenspeicher und das Weinbergschloss.

Regelmäßige Veranstaltungen sind der Müritz Duathlon, der Müritz-Triathlon, das Müritzschwimmen, der Müritzlauf, das Mountainbike Rennen und das Radfest.

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Waren (Müritz) ist einer der ersten urkundlich erwähnten Orte in Mecklenburg -Vorpommern

Waren wird (neben Gnoien, Bützow und einigen weiteren, nicht sicher zuzuordnenden Siedlungsplätzen) bereits um das Jahr 150 n. Chr. vom alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemäus erwähnt (als „Virunum“) und ist deshalb einer der ersten urkundlich erwähnten Orte auf dem Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns. Der Name der Stadt geht dabei möglicherweise auf den germanischen Stamm der Warnen (Variner) zurück.

Die mittelalterliche Stadt wurde um 1260 an der Handelsstraße vom Land Stargard nach Wismar bei einer Burg und einem slawischen Dorf von Siedlern aus Westfalen gegründet. Die ursprüngliche Stadt lag im Bereich um die Georgenkirche, am Alten Markt (Altstadt). Die Georgenkirche wurde 1273 erstmals erwähnt. Am Alten Markt (heute: Alter Markt 14) befand sich das erste Rathaus. Wenig später entstand die Neustadt (Marienkirche), die um 1325 mit der Altstadt vereint wurde. Mittelpunkt war jetzt der Neue Markt, der Altstadt und Neustadt verbindet. Um die Stadt verlief eine Stadtmauer.

1306 bekam die Stadt das Fischereirecht auf der Müritz.

Von 1347 bis 1425 war Waren die Residenz einer Nebenlinie des Hauses Werle. Die Werlesche Burg soll südlich der Marienkirche gestanden haben (Burgstraße).

Große Stadtbrände 1568 und mehrfach in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und der Dreißigjährige Krieg verwüsteten die Stadt. Das jetzige Rathaus am Neuen Markt wurde 1791 bis 1797 gebaut und 1857 ausgebaut.

1806 fanden in der Stadt und in ihrer Umgebung Kämpfe zwischen Blücher und den Franzosen statt.

Die Kanalisierungen der Elde (1798–1803 und 1831–1837) und der Bau des Bolter Kanals (1831–1837) bewirkten einen wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt.

1839 entstand eine Gewerbeschule.

1845 wurde die erste Badeanstalt an der Müritz eröffnet.

1869 wurde das Gymnasium, zunächst als Progymnasium, gegründet (heute Richard-Wossidlo-Gymnasium).

1848/49 wurde die Chausse Malchow–Waren–Neubrandenburg gebaut und mit dem Anschluss an die Eisenbahn ab 1879 entwickelte sich Waren zu einem Verkehrsknotenpunkt. Seit 1920 wurde Kurtaxe erhoben.

Am 3. Dezember 1920 wird Waren Amtsstadt (Kreisstadt).

1925 erhält Waren elektrisches Licht. Im gleichen Jahr hatte der Warener Hafen seinen wirtschaftlichen Höhepunkt. 188 ankommende und 208 auslaufende Schiffe schlugen insgesamt 22.330 t Güter um.

Am 11. November 1925 wird das Amt Röbel dem Amt Waren zugeschlagen.

1927 waren in der Stadt folgende größere Betriebe tätig: – Warener Molkerei „Naschkatze“, – Maschinenfabrik Pichatzek, – Dampfsägerei Steinborn, – Mühle Thiele und Buggisch, – Milchexport G.m.b.H. Natura, – Kartoffelflockenfabrik, – Eisengießerei Pichatzek, – Dampfsägerei Strubelt, – Gasanstalt, – Fischverwertung. Es gab 14 Baugeschäfte, eine Dachpappenfabrik, fünf Mühlen, zwei Zementsteinfabriken und die Großfischerei Rosengarten.

Am 15. September 1929 wird die katholische Kirche geweiht.

Bei den Amtsvertreterwahlen am 1. November 1931 wurde die NSDAP stärkste Partei. Sie stellte ab 1. April 1932 den Amtshauptmann (Landrat) und ab Dezember 1932 den Bürgermeister.

Ab 1936 errichteten die Dürener Metallwerke (Zulieferer für die militärische Flugzeugindustrie) ein Werk in Waren (Memefa). Zur Schaffung von Werkswohnungen für die dort Beschäftigten entstand von 1936 bis 1941 die Westsiedlung. In der Folge wuchs die Einwohnerzahl um über 4.000. In Warenshof entstand das „Marinelager“ als Barackensiedlung (Ausbildung für den Nachrichtendienst der Marine). Während des Zweiten Weltkriegs wurde im Kurhaus „Müritzhöhe“ ein Marinelazarett eingerichtet. In den letzten Kriegsmonaten wurden zusätzlich die Volksschule an der Denkmalstraße, das Gymnasium und das Hotel „Warener Hof“ zu Notlazaretten.

Am 1. Mai 1945 besetzte die Rote Armee kampflos die Stadt. Im Oktober wurde Friedrich Dethloff (KPD) durch den sowjetischen Militärkommandanten per Befehl als Bürgermeister eingesetzt. Ende des Jahres waren über 6.000 Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in der Stadt. Bis zum Frühjahr 1946 gab es eine Typhusepedimie, der viele Menschen zum Opfer fielen. Die Einrichtungen der „Memefa“ und der Dampfmühle Thiele und Buggisch wurden als Reparationsleistungen demontiert und in die Sowjetunion gebracht. Ebenfalls wurden die Bahnlinie Rostock-Neustrelitz, sowie die Teilstrecken Malchow-Karow und Möllenhagen-Neubrandenburg stillgelegt und die Gleise abtransportiert.

Bis Februar 1988 waren im Stadtteil Warenshof sowjetische Atomraketen stationiert.

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